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Bestrahlung plus Operation

Bestrahlung plus Operation

Eine Bestrahlung kann sowohl vor als auch nach einer Operation angewandt werden. Damit werden unterschiedliche Ziele verfolgt:

  • Die präoperative Bestrahlung (vor der Operation) soll der geometrischen Verkleinerung des Tumors dienen. Oder ein Tumor, der während der Operation stark manipuliert wird, soll so vorgeschädigt werden, dass er als Folge dieser Manipulation keine metastasierenden Zellen aussenden kann.

  • Die postoperative Bestrahlung (nach der Operation) wird eingesetzt, wenn der Chirurg Lymphabflussgebiete, die Tumorzellen tragen können, nicht erfassen kann – zum Beispiel bei einer Operation am beweglichen Darm. In solchen Fällen kann der Eingriff gezielt durch eine Bestrahlung ergänzt werden. In der Regel wird diese binnen 8 bis 10 Tagen nach der Operation vorgenommen, wenn der Patient sich schon etwas erholt hat und wieder beweglich ist.

Beide Verfahren werden am RPTC in enger Zusammenarbeit mit der Thorax- und Viszeralchirurgischen Abteilung des benachbarten Chirurgischen Klinikums München Süd durchgeführt. Sollten Sie von einem anderen Haus kommend postoperativ bestrahlt werden, organisiert das RPTC Ihre Übernahme aus der Chirurgie. Dazu ist aber eine vorherige Terminabstimmung mit dem RPTC vonnöten. Das Center besitzt eine eigene Anfahrt und eine eigene Rezeption für Liegendpatienten in Betten. Falls ein weiterer Aufenthalt notwendig ist, für den sich das Gästehaus nicht eignet, bieten die Kliniken neben dem Center eine stationäre Versorgung an.

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