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Voruntersuchungen

Voruntersuchungen

Die Staging-Untersuchung

Ist die Frage nach einer Protonenbestrahlung grundsätzlich positiv beantwortet, folgt eine sogenannte Staging-Untersuchung: Der gesamte Körper wird nach Tumormanifestationen und Metastasen abgesucht. Nur auf Basis dieser Untersuchung kann man Ihnen die richtige Strategie vorschlagen – wie zum Beispiel die gleichzeitige Bestrahlung mehrerer Ziele oder eine Kombinationstherapie – und die Erfolgsaussichten realistisch einschätzen. Die Staging-Untersuchung ist völlig schmerzlos. Sie wird mit einem Ganzkörper-Kernspintomografen, gegebenenfalls auch einem Ganzkörper-Computertomografen in Verbindung mit einem PET-Scan (Positronenemissionstomograf) durchgeführt. Unter Umständen wird zuvor ein Kontrastmittel injiziert, um die Bildqualität zu erhöhen.
 
Unter den eingesetzten Geräten ist der Kernspintomograf stets die erste Wahl, da er den Organismus nicht mit Strahlen belastet. Das PET-CT dagegen arbeitet mit einer Injektion kurzlebigen radioaktiven Materials; es wird daher nur bei Bedarf eingesetzt.
 
Das gelieferte Bildmaterial aus der Staging-Untersuchung besteht in Querschnitten des Körpers im Abstand von 5 Millimetern – rund 360 Bilder pro Person. Diese hohe Zahl ermöglicht es dem diagnostischen Radiologieteam, sich die Bilder zunächst filmartig im Ablauf vorzuspielen. Das menschliche Auge hat die Fähigkeit, bei diesen „Reisen durch den Körper” krankhafte Befunde mit erstaunlicher Präzision zu erkennen.

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