Patienten-Hotline

Patienten und Angehörige können sich bei Fragen, Anregungen und Kritik kurzfristig an diese Kontaktstelle wenden.

+49 (0) 800/ 660 68 00

Wir sind zu folgenden Zeiten für Sie da

Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr

Kontakt

RINECKER PROTON THERAPY CENTER
Franz-von-Rinecker Straße (Haupteingang)

Schäftlarnstraße 133 (Postadresse)

81371 München

Postfach:
Postfach 75 08 19
81338 München

Haben Sie Fragen?
+49 (0) 89 660680

Über uns

Das RINECKER PROTON THERAPY CENTER

Mit dem RINECKER PROTON THERAPY CENTER in München (RPTC) wurde die erste vollklinische Protonen-Bestrahlungsanlage in Europa verwirklicht. Sie ist auf Initiative des Münchner Chirurgen PD Dr. med. Dr. habil. Hans Rinecker entstanden und wird in den nächsten Jahren um weitere Zentren in anderen Städten und Ländern ergänzt.

Das RINECKER PROTON THERAPY CENTER ist seit März 2009 in Betrieb und auf die Behandlung von jährlich bis zu 4.000 Patienten ausgelegt. Es steht sowohl gesetzlich als auch privat versicherten Patienten zur Verfügung.

Haben Sie Fragen? +49 (0) 800/ 660 68 00

Klinische Erfahrungen

Klinische Erfahrungen

Die Bestrahlung von Krebs mit Protonen wurde erstmalig Ende der 40er-Jahre von dem Atomphysiker Robert R. Wilson vorgeschlagen. Seit den 50er-Jahren sind weltweit bislang über 70.000 Krebspatienten erfolgreich mit Protonen behandelt worden – zumeist in physikalischen Forschungseinrichtungen, deren Möglichkeiten sich allerdings auf bestimmte Tumorformen und relativ wenige Patienten pro Jahr beschränken.

Den Patienten kommt zugute, dass die lokale Dosiswirkung in der konventionellen Röntgenbestrahlung für die Bestrahlung mit Protonen mit dem Faktor 1:1,1 übernommen werden kann. Der biologische Wirkmechanismus beider Strahlungsarten ist nämlich grundsätzlich der gleiche: die Abspaltung von Elektronen aus einem Molekül – die „Ionisation". Dies führt über Zwischenschritte zur Zellkernschädigung und bei der nächsten Teilung der Zelle zu ihrem Absterben.

Erfahrungen im Hinblick auf Dosis-Wirkungsbeziehungen liegen aus 100 Jahren Strahlentherapie vor. Der entscheidende Vorteil der Protonen – insbesondere mit dem am RPTC angewandten Scanningverfahren- liegt in der hervorragenden Dosis-Verteilung: Konzentration im Tumor – Schonung im Gesunden.

„Vollklinisch” tätige Anlagen, die die Behandlung aller Körperregionen an großen Patientenzahlen erlauben, gibt es derzeit im Wesentlichen nur in den USA und in Japan. Mehr Informationen dazu finden Sie in den unten dargestellten Tabellen. Zentren, die bisher viele Erfahrungen sammeln konnten, befinden sich an der Loma Linda University bei Los Angeles, in Boston am Massachusetts General Hospital der Harvard University sowie an der renommierten MD Anderson Klinik in Houston Texas. In Deutschland gibt es neben dem RPTC das Hahn-Meitner-Institut (HMI) in Berlin, das allerdings nur Tumorbehandlungen am Auge vornimmt.
 
Mit Ausnahme des RPTC und der Forschungsinstitute Paul-Scherrer-Institut (PSI) in Villingen/Schweiz und HIT Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum arbeiten in Europa alle Anlagen mit der älteren, schablonenkontrollierten Scattering-Methode.
 

Partikelanlagen Japan und USA in Betrieb März 2010

Center Land Partikelart Maximalenergie in Betrieb seit
Loma Linda USA Protonen 250 MeV 1990
HIMAC, Chiba JP Kohlenstoff 800 MeV/u 1994
NCC, Kashiwa JP Protonen 235 MeV 1998
HIBMC,Hyogo JP Protonen 230 MeV 2001
PMRC, Tsukuba JP Protonen 250 MeV 2001
NPTC, MGH, Boston USA Protonen 235 MeV 2001
Shizuoka JP Protonen 235 MeV 2003
MPRI, Bloomington USA Protonen 200 MeV 2004
MD Anderson, Houston USA Protonen (Scanning) 250 MeV 2006
FPTI, Jacksonville USA Protonen 230 MeV 2006
ProCure, Oklahoma City USA Protonen 230 MeV 2009
Upenn, Philadelphia USA Protonen 230 MeV 2010

Partikelanlagen weltweit in Betrieb bis Ende 2010

Center Land Partikelart Maximalenergie in Betrieb seit
Loma Linda USA Protonen 250 MeV 1990
HIMAC, Chiba JP Kohlenstoff 800 MeV/u 1994
NCC, Kashiwa JP Protonen 235 MeV 1998
HIBMC, Hyogo JP Protonen 230 MeV 2001
PMRC, Tsukuba JP Protonen 250 MeV 2001
NPTC, MGH, Boston USA Protonen 235 MeV 2001
Shizuoka JP Protonen 235 MeV 2003
MPRI, Bloomington USA Protonen 200 MeV 2004
WPTC, Zibo CN Protonen 230 MeV 2004
MD Anderson, Houston USA Protonen (Scanning) 250 MeV 2006
FPTI, Jacksonville USA Protonen 230 MeV 2006
NCC, IIsan KR Protonen 230 MeV 2007
ProCure, Oklahoma City USA Protonen 230 MeV 2009
RPTC München D Protonen (Scanning) 250 MeV 2009
HIT, Heidelberg D Protonen, Kohlenstoff 430 MeV/u 2009
Upenn, Philadelphia USA Protonen 230 MeV 2010
CNAO, Pavia IT Protonen, Kohlenstoff 430 MeV/u 2010
WPE, Essen D Protonen 230 MeV 2010
CPO, Orsay FR Protonen 230 MeV 2010
PTC, Marburg D Protonen, Kohlenstoff 430 MeV/u 2010
Gunma, Maebashi JP Kohlenstoff 400 MeV/u 2010
HUPBTC, Hampton USA Protonen 230 MeV 2010
SJFH, Peking CN Protonen 230 MeV 2010

Partikelanlagen weltweit in Bau / Planung März 2010

Center Land Partikelart Maximalenergie in Betrieb seit
PTC Czech CZ Protonen 250 MeV 2013
Med-Austron, Wiener Neustadt AT Protonen, Kohlenstoff 400 MeV/u 2013
Trento IT Protonen 230 MeV 2011
Northern Illinois, Chicago USA Protonen 250 MeV 2011
NRoCK, Kiel D Protonen, Kohlenstoff 430 MeV/u 2012
Chang Gun, Taipei TW Protonen 235 MeV 2011
PCPTC, Chicago USA Protonen 230 MeV 2011
PMHPTC, Protvino RU Protonen 250 MeV 2010
Skandion, Uppsala SE Protonen 250 MeV 2013
HollandPTC, Randstadt NL Protonen 250 MeV 2012
ProCure Michigan, Detroit USA Protonen 230 MeV 2013+
ProCure Florida USA Protonen 230 MeV 2013+
ProCure Washington, Seattle USA Protonen 230 MeV 2013+
ProCure New Jersey, Somerset USA Protonen 230 MeV 2013+
iThemba Labs (Ausbau) Südafrika Protonen 230 MeV 2013+
PSI CH Protonen 72 MeV 1984
Copyright © 2017 Pro Health AG