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Kontakt

RINECKER PROTON THERAPY CENTER
Franz-von-Rinecker Straße (Haupteingang)

Schäftlarnstraße 133 (Postadresse)

81371 München

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Über uns

Das RINECKER PROTON THERAPY CENTER

Mit dem RINECKER PROTON THERAPY CENTER in München (RPTC) wurde die erste vollklinische Protonen-Bestrahlungsanlage in Europa verwirklicht. Sie ist auf Initiative des Münchner Chirurgen PD Dr. med. Dr. habil. Hans Rinecker entstanden und wird in den nächsten Jahren um weitere Zentren in anderen Städten und Ländern ergänzt.

Das RINECKER PROTON THERAPY CENTER ist seit März 2009 in Betrieb und auf die Behandlung von jährlich bis zu 4.000 Patienten ausgelegt. Es steht sowohl gesetzlich als auch privat versicherten Patienten zur Verfügung.

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Lokale Therapien

Lokale Therapien (Operation und Bestrahlung)

Die Domäne der lokalen Behandlung ist der „solide” wachsende Tumor, dessen Ausbreitung begrenzt ist. Solche Tumoren können entweder operativ entfernt oder durch Bestrahlung zerstört werden. Beide dieser lokalen Verfahren können mit einer Chemotherapie kombiniert werden. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn neben dem soliden Tumor mikroskopisch kleine Metastasen mit erfasst werden sollen.

Therapie mit ionisierenden Strahlen

Unter ionisierenden Strahlen versteht man jede Form elektromagnetischer Strahlung sowie Strahlung von radioaktiven Zerfällen oder mit beschleunigten Teilchen, wenn sie so energiereich ist, dass sie in den Atomen der Zellen die elektrische Ladung verschiebt – sie „ionisiert”. Alle Strahlentherapien gegen Krebs gehören zu dieser Kategorie. Die Wirkungsweise ist in jedem Fall die gleiche: Durch die Ionisation bilden sich chemische Radikale in der Zellflüssigkeit, die zu einer Schädigung des Erbguts und damit zum Tod der Zelle führen.

Es gibt zwei Arten der Bestrahlungstherapie: die Brachytherapie (Kurzreichweitentherapie) und die Teletherapie (Fernbestrahlung durch die Haut).

  • In der Brachytherapie werden radioaktive Materialien (Isotope) verwendet, die Strahlungen mit Millimeter- bis Zentimeterreichweiten erzeugen. Diese Isotope werden in der Regel in den Körper bzw. in das erkrankte Organ implantiert, wo sie über einen bestimmten Zeitraum den Tumor aus nächster Nähe bestrahlen. Bei dem Prostatakarzinom wird dies zum Beispiel durch Spickung mit Isotopennadeln durchgeführt. Der Erfolg der Behandlung hängt dabei davon ab, wie gut die Nadeln in der beweglichen Prostata die geplante Position widerspiegeln. Ein eleganteres Beispiel für eine sehr gezielte Brachytherapie ist die Radiojodbestrahlung von Schilddrüsentumoren. Insgesamt deckt die Brachytherapie nur einen einstelligen Prozentanteil in der gesamten Strahlentherapie ab.

  • Unter Teletherapie versteht man üblicherweise die Therapie mit Röntgenstrahlen, doch auch die Protonenbestrahlung fällt unter diese Definition. Das grundlegende Prinzip der Teletherapie besteht darin, dass die Strahlen durch die Haut und gesundes Gewebe hindurch in den Tumor gelangen.

Alle ionisierenden Strahlen haben eine wesentliche Eigenschaft gemeinsam: Sie sind nicht tumorspezifisch, sondern greifen auch gesundes Gewebe an – zwar mit erheblichen quantitativen Schwankungen, aber im Prinzip gleichermaßen. Die Wirkungsunterschiede beruhen unter anderem auf der höheren Empfindlichkeit der sich schnell teilenden Krebszellen. Außerdem ist auch die „Reparaturfähigkeit” der Zellen von Gewebe zu Gewebe unterschiedlich.

In der unspezifischen Wirksamkeit der Strahlentherapie liegt aber auch ihr Vorteil: Sie gibt Krebszellen keine Chance, in irgendeiner Weise zu mutieren und damit resistent zu werden. Das Erbgut der Zelle wird unwiderruflich zerstört – bei allen Zellen, die der Bestrahlung ausgesetzt sind. Deshalb kann eine solche Therapie nur lokal gezielt angewendet werden und ist umso wirksamer, je genauer sie dabei zielt. Davon hängt auch ihre Verträglichkeit ab: Je präziser Tumoren erfasst und gesunde Zellen verschont werden, desto besser für den Patienten.

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ANFRAGE ZUR PROTONENTHERAPIE

Ihre erste Anlaufstelle ist die Patientenhotline:

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Hier können Sie erste Informationen einholen sowie Broschüren oder die Anmeldeunterlagen anfordern.

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