Patienten-Hotline

Patienten und Angehörige können sich bei Fragen, Anregungen und Kritik kurzfristig an diese Kontaktstelle wenden.

+49 (0) 800/ 660 68 00

Wir sind zu folgenden Zeiten für Sie da

Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr

Kontakt

RINECKER PROTON THERAPY CENTER
Franz-von-Rinecker Straße (Haupteingang)

Schäftlarnstraße 133 (Postadresse)

81371 München

Postfach:
Postfach 75 08 19
81338 München

Haben Sie Fragen?
+49 (0) 89 660680

Über uns

Das RINECKER PROTON THERAPY CENTER

Mit dem RINECKER PROTON THERAPY CENTER in München (RPTC) wurde die erste vollklinische Protonen-Bestrahlungsanlage in Europa verwirklicht. Sie ist auf Initiative des Münchner Chirurgen PD Dr. med. Dr. habil. Hans Rinecker entstanden und wird in den nächsten Jahren um weitere Zentren in anderen Städten und Ländern ergänzt.

Das RINECKER PROTON THERAPY CENTER ist seit März 2009 in Betrieb und auf die Behandlung von jährlich bis zu 4.000 Patienten ausgelegt. Es steht sowohl gesetzlich als auch privat versicherten Patienten zur Verfügung.

Haben Sie Fragen? +49 (0) 800/ 660 68 00

Kostenübernahme

Unser Bemühen ist es, Sie von den Kosten der Behandlung sowie der Unterbringung im Gästehaus am RPTC (Patienten mit Wohnsitz außerhalb Münchens) freizustellen. Mit einer großen Zahl von gesetzlichen Krankenkassen haben wir einen Versorgungsvertrag abgeschlossen, der es uns ermöglicht, direkt mit der Krankenkasse abzurechnen. Andernfalls bitten wir Sie, die Kostenübernahme mit Ihrer Krankenkasse zu klären. Die dazu erforderlichen Unterlagen (Kostenvoranschlag und das dazugehörige ärztliche Begründungsschreiben) senden wir Ihnen zu. Auch für privat versicherte Patienten versuchen wir die Zahlungsmodalitäten für das Therapieverfahren zu erleichtern. Wir sind nicht nur im Gespräch mit privaten Krankenkassen, wir haben mit einigen schon einen Versorgungsvertrag.

Gesetzliche Krankenversicherung

Als erste gesetzliche Krankenversicherung hat die AOK Bayern für ihre Versicherten einen Versorgungsvertrag für Protonenbestrahlung am RPTC abgeschlossen. Die AOK Bayern tritt auch als Clearingstelle für die AOKen anderer Bundesländer auf. Ebenso wurden mit der Bundesknappschaft und den Landwirtschaftlichen Krankenkassen Bayerns entsprechende Verträge mit dem RPTC unterzeichnet. Weitere Kassen folgen. Andere Kassen wie z.B. die Techniker Krankenkasse bewilligt die Protonentherapie nach Einzelfallentscheidung. Protonentherapie in München am RPTC ist für Patienten, mit deren Kassen wir einen Versorgungsvertrag haben, somit eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. In diesen Fällen rechnen wir direkt mit den Kassen ab.
 
Bei allen andern Patienten obliegt die Entscheidung der Einzelprüfung durch den MDK (medizinischer Dienst der Krankenversicherung). Dabei kommt dem Versicherten zugute, dass er seit Beginn 2004 ein Wahlrecht bezüglich des Leistungserbringers – also eines Protonencenters – hat und auch von seiner lokalen Versicherung grundsätzlich eine Kostenerstattung verlangen kann (§ 13 (2,3) SGB V). Das Patientenmanagement erstellt in diesem Fall für Sie den Kostenvoranschlag mit dem Begründungsschreiben, die Sie bitte bei Ihrer Kasse einreichen. Die Rückkommunikation bezüglich der Kostenübernahme ergeht in der Regel an den Patienten. Bitte melden Sie sich umgehend bei unserem Patientenmanagement sobald Ihre Kostenübernahme seitens der Kasse gesichert ist, damit wir umgehend einen Termin für Sie vereinbaren können.

Patienten aus dem Ausland

Auch für Patienten aus EU-Mitgliedsstaaten gelten die Grundsätze der Dienstleistungsfreiheit mit der Konsequenz, dass sie sich auch in Deutschland ambulante Behandlungsleistungen gegen Kostenerstattung zulasten des jeweiligen ausländischen Versicherungsträgers selbst beschaffen können. Ein nationales Sachleistungssystem hindert den Kostenerstattungsanspruch nicht. Demnach kann ein Patient aus einem EU-Mitgliedsstaat grundsätzlich Kostenerstattung beanspruchen, wenn er sich in Deutschland einer Protonenbestrahlung unterzieht. Dies gilt auch für im EU-Ausland wohnende Patienten, die nur zum Zwecke der Behandlung nach Deutschland einreisen. Für die Abwicklung der Behandlung gibt es zwischen der ausländischen und der betreffenden deutschen Krankenkasse ein formalisiertes Abrechnungsverfahren. Bitte beantragen Sie bei Ihrer Kasse das dazu erforderliche E 112 Formular und senden Sie dieses, gemeinsam mit einer Kopie Ihres Passes an unser Patientenmanagement. Das ausländische Versicherungssystem kann bestimmte vom Patienten einzuhaltende formale Obliegenheiten vorsehen (z. B. die Behandlung darf erst nach Überweisung eines Hausarztes erfolgen), die aber weder diskriminieren noch die Dienstleistungsfreiheit behindern dürfen.

 
Sollte Ihre Krankenkasse nicht dem E112 Abrechnungsverfahren angeschlossen sein, so ist die Behandlung mittels einer Behandlungspauschale, die der Patient vor Behandlungsbeginn aufbringen muss, zu begleichen.

Private Krankenversicherung

Bei der privaten Krankenversicherung gilt jeweils der individuelle Versicherungsvertrag. Dazu ein wichtiger Hinweis: Die Versicherungen sind zur Zahlung von Therapien wie der Protonenbestrahlung generell verpflichtet, insbesondere durch das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 12.03.2003 (AZ IV Z R 278/01). Sie erhalten vom Patientenmanagement einen Kostenvoranschlag sowie ein ärztliches Begründungsschreiben, das Sie bitte bei Ihrer Kasse einreichen. Bei Fragen unterstützt Sie unser Patientenmanagement sehr gerne.

Selbstzahler

Für Patienten, die Ihre Behandlung selber begleichen, wird ein individueller Kostenvoranschlag basierend auf den voraussichtlich zu veranschlagenden Bestrahlungssitzungen erstellt. Die Kosten sind vor Behandlungsbeginn zu begleichen.

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