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		<title>RPTC - Rinecker Proton Therapy Center</title>
		<link>http://www.rptc.de/</link>
		<description>Strahlentherapie München, Protonentherapie</description>
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			<title>RPTC - Rinecker Proton Therapy Center</title>
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			<description>Strahlentherapie München, Protonentherapie</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 23 Jan 2012 00:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>VIERTELJAHRESBERICHT Dezember ´11</title>
			<link>http://www.rptc.de/de/presse/pressemeldungen/news-detail/article/erfahrungsbericht-dezember-11.html</link>
			<description>KREBS DER BAUCHSPEICHELDRÜSE JETZT BESTRAHLBAR – MIT PROTONEN
Haidenberger A., Rinecker...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>KREBS DER BAUCHSPEICHELDRÜSE JETZT BESTRAHLBAR – MIT PROTONEN</h1>
Haidenberger A., Rinecker H.


<h3><strong>Therapieproblem Bauchspeicheldrüsenkrebs</strong></h3>

In Deutschland erkranken jährlich an die 13.000 Menschen an einem Pankreaskarzinom (Krebs der Bauchspeicheldrüse). In der Rangliste der Krebstodesfälle steht das Pankreaskarzinom bei Männern wie Frauen an vierter Stelle. Es ist zugleich ein großes therapeutisches Problem: dieser Krebs kann bis zu dem Stadium völlig symptomlos und daher unerkannt&nbsp;bleiben, in dem er bereits metastasiert, Aussiedlungen bildet. Die klinischen Symptome, wie Gelbsucht durch Kompression des Gallenausführungsgangs, der durch die Bauchspeicheldrüse läuft, treten oft so spät auf, dass eine Heilung der Erkrankung dann nicht mehr möglich ist. Über 80 % der Fälle können derzeit nicht mehr geheilt werden, die Therapie wirkt nur mehr lebensverlängernd für einige Monate.&nbsp; 

Heute werden jedoch zunehmend Untersuchungen eingesetzt, die einen noch frühen, noch symptomlosen, aber noch heilbaren Bauchspeicheldrüsen-Krebs zu entdecken vermögen: Im Zuge von Screening oder einfach aus ganz anderen Gründen veranlasste Bildgebungsverfahren im Oberbauch wie die Kernspintomographie, die Computertomographie oder die ebenfalls mitunter eine Analyse der Bauchspeicheldrüse zulassende Sonographie. Die Therapeuten werden damit zunehmend häufig mit einem Krebs der Bauchspeicheldrüse konfrontiert, der noch heilbar ist. Die Chemotherapie, allein angewandt, kann wie in der Regel bei allen „soliden“ klumpen-förmigen Krebsen keine Heilung erzielen sondern nur eine Lebensverlängerung um einige Monate. Trotz Einführung neuerer Chemotherapeutika oder von zielgerichteten Medikamenten bei der sogenannten „targeted-therapy“, bleibt der Einsatz auf die Lebensverlängerung beschränkt. Die kurative Operation ist bei Sitz des Krebses im sogenannten Kopf der Bauchspeicheldrüse, nahe dem Zwölffingerdarm, einer der größten bauchchirurgischen Eingriffe: die nach dem Entwickler benannte „Whipple“-Operation. Der Eingriff hat nicht nur ein hohes Risiko, er ist komplikationsbelastet und wirkt sich mehr oder minder auch negativ auf die Funktionen des Magen-Darm-Traktes aus. Trotz heutiger hochentwickelter Operationstechniken sind nur 10 bis 25 % der Pankreaskarzinome primär operabel, davon können wiederum nur knapp 60 %&nbsp;tatsächlich komplett reseziert werden, so dass nichts mehr vom Tumor verbleibt. Trotzdem blieb die radikale chirurgische Resektion des Karzinoms einschließlich der umgebenden Lymphknoten im Frühstadium bisher die einzige potenziell kurative Therapie. Das Operationsrisiko ist aber mit knapp 5 % - und das in erfahrenen Operationszentren - immer noch sehr hoch.

Alle bisher angegebenen Bestrahlungsverfahren mit Röntgen sind keine gute Alternative. Die Röntgenstrahlung, wie unten ausführlich dargestellt, ist zwar seitlich auf den Tumor zielbar, als „Durchschussmethode“ dringt das Mehrfache der Strahlendosis – bis zur fünffachen der Tumordosis – und damit der Strahlenschäden jedoch in das gesunde Gewebe vor und hinter den Tumor. Zwar hat sich die Technik der Röntgen-Strahlentherapie in den letzten Jahren sehr schnell weiterentwickelt. Mit Hilfe der Intensitätsmodulierten Radiotherapie (IMRT), Tomotherapie oder stereotaktischen ARC-Bestrahlung, ist es möglich, die Verteilung der Strahlendosis im Tumorbereich genauer an die Tumorform anzupassen. Gleich welche Röntgen-Strahlentherapiemethode jedoch gewählt wird, oder wie viele Einstrahlrichtungen eingesetzt werden, es werden immer die vor der Bauchspeicheldrüse liegenden Dünndarmanteile mit einer hohen Dosis getroffen. Bei Bestrahlung mittels Röntgen kommt es darüber hinaus zu einer erheblichen Belastung anderer Risikoorgane, wie Leber, Nieren, Magen und Rückenmark. Dies zwingt zur Begrenzung der Tumordosis bei Röntgen, da jede weitere Dosiserhöhung im Tumor auf Kosten des gesunden Gewebes gehen würde und die Toleranzdosen der oben beschriebenen Risikoorgane überschritten werden würden.&nbsp;


<h3><strong>Lösung: Protonenbestrahlung</strong></h3>

<i>Mit Protonen und ihrer dreifach besseren Strahlenkonzentration in den Tumor, dem Ausbleiben jeglicher Strahlendosis hinter dem Tumor (in Strahlrichtung gesehen), der im Gegensatz zu Röntgen zudem niedrigeren Dosis vor dem Tumor ist endlich auch die Bestrahlung von Pankreaskarzinomen mit kurativer Dosis möglich. </i>

Im Folgenden berichten wir über die ersten Erfahrungen bei der Bestrahlung des Pankreaskarzinoms mit Protonen im Scanningverfahren am RINECKER PROTON THERAPY CENTER in München:

Von Sommer 2009 bis Sommer 2011 wurden insgesamt 26 Patienten mit inoperablem, histologisch gesichertem Pankreaskarzinom bei uns mit Protonen bestrahlt – bei unterschiedlichen Vorbehandlungen (Chemotherapien und Operationsversuchen). Es verblieben, Heilversuche abgezogen, seit Sommer 2010 13 Patienten die standardisiert bestrahlt wurden. 10 Patienten (77 %) wurden mit der RPTC-Standarddosierung von 18 x 3 Gy (RBE) behandelt, bei einem Patienten (8 %) wurde die Dosis aufgrund der Chemotherapie-Nebenwirkungen auf 15 x 3 Gy (RBE) reduziert, 2 Patienten wurden aufgrund einer gleichzeitigen Lebermetastasierung mit 10 x 4 Gy (RBE) im Bereich des Pankreas und 3 x 14 Gy (RBE) im Bereich der Lebermetastasen in Narkose (Apnoezustand) bestrahlt (<media 884 _blank>Tabelle 1</media>). 

<i>Unsere Auswertung im bisherigen Nachbeobachtungszeitraum ergibt eine hervorragende Verträglichkeit der Protonentherapie.</i> Während der Therapie und bis 6 Monate nach Ende der Therapie wurden keinerlei Grad 3 Nebenwirkungen (beispielsweise Gewichtsverlust größer 15 % oder häufigere Übelkeit) beobachtet. Während der Therapie traten bei 38 % sogenannte Grad 2 Nebenwirkungen auf (beispielsweise mäßiger Gewichtsverlust kleiner 15 % oder mäßige Bauchschmerzen), bildeten sich jedoch bis 8 Wochen nach Ende der Therapie wieder vollumfänglich zurück; bei einem Patienten trat eine Grad 1 Nebenwirkung in Form einer leichten Radiodermatitis auf. In dem Zeitraum bis 6 Monate nach Therapie kam es lediglich bei einem Patienten (8 %) zu einer Grad 1 Nebenwirkung (beispielsweise einmaliges Erbrechen) (<media 885 _blank>Tabelle 2</media>). Gallenabflußstörungen wurden nicht beobachtet. 

<i>Nicht nur die Verträglichkeit ist hervorragend, sondern auch das therapeutische Frühergebnis:</i> 6 Monate nach Therapie wurde bei allen Patienten eine Remission (d. h. ein Zurückgehen des Tumors im Kernspin oder im Computertomographen) verzeichnet. Das bedeutet eine lokale Kontrollrate von 100 %. Bei zwei Dritteln der Patienten betrug die Remission sogar zwischen 60 und 70 % des ursprünglichen Tumorvolumens. 
<h3>&nbsp;</h3>
<h3><strong>Die Vorteile des Protonenscannings bei Bauchspeicheldrüsenkrebs</strong></h3>

Diese klinischen Ergebnisse korrespondieren zu und bestätigen die Vorgaben aus der Therapieplanung am RPTC. Bei allen Patienten war eine optimale homogene Auslastung der Tumorregion mit einer hohen Wirkdosis gegeben. Gleichzeitig fand aufgrund der am RPTC eingesetzten Protonentherapie im Scanningverfahren eine perfekte Schonung der Risikostrukturen statt. Dies spiegelt sich in der Tatsache wider, dass keine Grad 3 Nebenwirkungen beobachtet wurden und 100 % Kontrollrate erreicht wurde.

Der entscheidende Vorteil des Protonenscannings gegenüber allen Röntgenbestrahlungen am Pankreas liegt in der wesentlich besseren Dosisverteilung: 

<media 880 _blank>Abbildung 1</media> zeigt einen CT-Querschnitt für einen unserer Patienten mit Pankreaskarzinom. Man erkennt die vom Strahlentherapeuten eingezeichnete Tumorausdehnung (rote Linie) und das mit hoher Dosis zu bestrahlende Zielgebiet (PTV, blaue Linie). Ebenfalls zu erkennen sind die in diesem Schnittbild eingezeichneten Risikoorgane und –strukturen, wie Leber (gelbe Linie), Rückenmark (grüne Linie) sowie linke und rechte Niere (rosa und hellblaue Linien). Um zu erklären, wie sich die physikalischen Unterschiede von Röntgen- und Protonenstrahlung in klinischen Situationen auswirken, haben wir zunächst für eine einzige Einstrahlrichtung eine theoretische Dosisanalyse durchgeführt. In <media 881 _blank>Abbildung 2</media> ist die resultierende Dosisverteilung einer Röntgenbestrahlung aus einer Richtung von vorne&nbsp;(<media 881 _blank>Abbildung 2a</media>) der einer Protonenbestrahlung ebenfalls aus der gleichen Richtung (<media 881 _blank>Abbildung 2b</media>) gegenübergestellt. An der farbig markierten Dosisverteilung kann man den fundamentalen Vorteil der Protonentherapie klar erkennen: In Strahlrichtung vor dem Tumor weniger Dosis als im Tumor, dahinter keine Dosis bei Protonen – demgegenüber mit Röntgenstrahlung vor dem Tumor eine höhere Dosis als im Tumor und auch nach dem Tumor eine hohe Strahlendosis in den dahinter liegenden Risikoorganen. 

Der in <media 881 _blank>Abbildung 2</media> illustrierte naturgesetzliche Nachteil der Röntgenstrahlung wird auch durch den in der Praxis, insbesondere bei Röntgen verfolgten Ansatz, nämlich der Einstrahlung aus vielen Richtungen und damit Überlappung der Dosen im Tumorgebiet, nicht aufgehoben. Dies zeigt <media 882 _blank>Abbildung 3</media>, wobei (<media 882 _blank>Abbildung 3a</media>) ein moderner Röntgen-Therapieplan in Form einer IMRT-Planung mit 5 Einstrahlrichtungen gezeigt ist und dem gegenüber (<media 882 _blank>Abbildung 3b</media>) der für diesen Patienten am RPTC tatsächlich eingesetzte Protonen-Scanning-Therapieplan. Deutlich zu erkennen ist die im Röntgen-Therapieplan zu hohe Dosis in den Risikoorganen, welche eine solche Bestrahlung mit einer adäquaten Dosis verhindert. Demgegenüber konnte mit Protonen die gewünschte hohe Wirkdosis in den Tumor gebracht werden, bei gleichzeitiger Schonung der umliegenden gesunden Strukturen. Der erhebliche Vorteil der Protonenbestrahlung mit der geringen Belastung von Risikoorganen ist nochmals in <media 883 _blank>Abbildung 4</media> für den hier präsentierten Fall gezeigt. In einem sogenannten Dosisvolumenhistogramm (DVH) wird sowohl für das Zielgebiet (PTV, blaue Linie) als auch für verschiedene Risikostrukturen jeweils dargestellt, welcher Anteil dieses Gebietes mit welchen Strahlendosen belastet ist. Vergleichend sind die Ergebnisse für die am RPTC durchgeführte Protonentherapie (durchgezogene Linien) sowie der theoretischen Vergleichsplanung mit IMRT (gestrichelte Linien) wiedergegeben. Man erkennt sehr deutlich, dass bei sämtlichen Risikostrukturen die Protonentherapie sowohl ein wesentlich kleineres Volumen belastet als auch gleichzeitig eine geringere Dosis in dieses beschränkte Volumen deponiert. So würde beispielsweise bei der IMRT-Therapieplanung der Magen die 3,6-fache mittlere Dosis, die Leber die 2,3-fache mittlere Dosis sowie die rechte Niere die 2-fache mittlere Dosis im Vergleich zur durchgeführten Protonentherapie erhalten. Die linke Niere bleibt bei der Protonentherapie nahezu dosisfrei. 
<br /><i>Die bisherigen Erfahrungen mit der Bestrahlung des Pankreaskarzinoms am RPTC zeigen eine hervorragende Toleranz der Patienten gegenüber der Protonentherapie bei einer lokalen Kontrollrate von 100 %. Eine weiterhin gute lokale Kontrollrate ist aufgrund der hohen Tumordosis auch über den bisherigen Beobachtungszeitraum von 6 Monaten hinaus zu erhoffen. </i>

Mit Protonenscanning ist endlich eine wirksame Tumordosis bei Bauchspeicheldrüsenkarzinomen zu realisieren.]]></content:encoded>
			<category>RPTC - Erfahrungsberichte</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 13:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weltführer in Medizin setzt sich für Protonentherapie ein</title>
			<link>http://www.rptc.de/de/presse/pressemeldungen/news-detail/article/weltfuehrer-in-medizin-setzt-sich-fuer-protonentherapie-ein.html</link>
			<description>Mit der Mayo Clinic setzt eine weitere der weltweit führenden Kliniken in der Krebsbehandlung und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit der Mayo Clinic setzt eine weitere der weltweit führenden Kliniken in der Krebsbehandlung und Forschung auf Krebsbestrahlung mit Protonen, trotz hoher damit verbundener Kosten. Der CEO der Mayo Klinik, John Noseworthy, rechtfertigt die Entscheidung für die mehr als 360 Millionen Dollar große Investition mit der medizinischen Wirksamkeit und den Vorteilen für Patienten. Die Entscheidung fiel, nachdem sechs Jahre lange dauernde Untersuchungen tausender Behandlungsergebnisse mit Protonen und zahlreicher Studien zeigten, dass Protonen Therapie die Effektivität der Krebsbehandlung verbessert und dabei gleichzeitig umliegende Organe und Gewebe verschont.
<br />Der CEO der Mayo Clinic über die Entscheidung für Protonen Therapie:<br /><link http://www.startribune.com/opinion/otherviews/136758278.html _blank>http://www.startribune.com/opinion/otherviews/136758278.html</link>]]></content:encoded>
			<category>RPTC - News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DEBEKA KRANKENVERSICHERUNG VERGÜTET PROTONENTHERAPIE</title>
			<link>http://www.rptc.de/de/presse/pressemeldungen/news-detail/article/debeka-krankenversicherung-verguetet-protonentherapie.html</link>
			<description>Kooperationsvertrag zwischen Deutschlands mitgliedsstärkstem privaten Krankenversicherer und dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Kooperationsvertrag zwischen Deutschlands mitgliedsstärkstem privaten Krankenversicherer und dem RINECKER PROTON THERAPY CENTER&nbsp; (RPTC) in München abgeschlossen.</h4>
<br />Die Debeka Krankenversicherung hat als erste private Krankenversicherung in Deutschland einen Versorgungsvertrag für die Protonentherapie am RPTC abgeschlossen. Dieser Vertrag stellt für Debeka-Versicherte mit Krebserkrankungen, bei denen eine Indikation für Protonenbestrahlung vorliegt,&nbsp; eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau sicher. Damit wird den rund 2,2 Millionen Vollversicherten (einschließlich der Beihilfeberechtigten) der Zugang zu dieser schonenden und effektiven Methode der Krebsbestrahlung am derzeit modernsten Protonentherapiezentrum Europas ermöglicht. 

Wir freuen uns mit der Debeka einen weiteren starken und kompetenten Partner im Kampf gegen den Krebs an der Seite zu haben. 
<br />Die offizielle Pressemitteilung der DEBEKA <media 877 _blank>hier</media>.
<br />Weitere Informationen zur Kostenübernahme durch andere Kassen finden Sie <link 39>hier</link>.]]></content:encoded>
			<category>RPTC - News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 11:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>VIERTELJAHRESBERICHT SEPTEMBER 2011</title>
			<link>http://www.rptc.de/de/presse/pressemeldungen/news-detail/article/vierteljahresbericht-september-2011-1.html</link>
			<description>POSITIVE ENTWICKLUNGEN BEI DEN KOSTENÜBERNAHMEN DURCH GESETZLICHE UND PRIVATE...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>POSITIVE ENTWICKLUNGEN BEI DEN KOSTENÜBERNAHMEN DURCH GESETZLICHE UND PRIVATE KRANKENVERSICHERUNGEN</h1>
<h3><strong></strong>&nbsp;</h3>
<h3><strong>Fortschritte bei den Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOKen)</strong></h3>

Das RPTC arbeitet seit Beginn seines klinischen Einsatzes März 2009 mit der AOK Bayern im Rahmen eines Versorgungsvertrages zusammen. Die Kostenübernahme durch diese gesetzliche Krankenversicherung geschieht für bayerische Patienten unbürokratisch, schnell und zuverlässig und stellt für diese Krebskranken die Versorgung mit einer Bestrahlungstherapie auf höchstem medizinischem Niveau sicher.

Die AOK Bayern arbeitet als Clearingstelle für die Kostenübernahme auch bei gesetzlich versicherten EU-Patienten – ein Verfahren, das ebenso reibungslos funktioniert.

Für AOK-Patienten aus anderen Bundesländern Deutschlands dagegen ist bei überregionalen Behandlungen immer – ganz unabhängig von der Protonentherapie – eine Zustimmung auch der Heimat-AOK formal notwendig. Dieses Verfahren hat bisher die Übernahme wegen der Entscheidungsprozesse in den Heimat-AOKen oftmals verzögert. Die AOK Bayern hat daher Mitte Oktober begonnen, ihre regionalen Schwestern mit Informationsmaterial zu versorgen, das ihre eigenen positiven Erfahrungen mit der Protonentherapie darstellt, in dem Bemühen, die Kostenübernahme bei AOK-Patienten in ganz Deutschland zu erleichtern.
<h3>&nbsp;<br><strong>Fortschritte bei anderen gesetzlichen Krankenversicherungen</strong></h3>

Wie mehrfach mitgeteilt, bestehen zwischen dem RPTC und mehreren anderen gesetzlichen Krankenkassen beziehungsweise ihren Verbänden Versorgungsverträge.

Mehr und mehr Versicherte erkennen mittlerweile, dass Protonentherapie zu den zukunftsträchtigsten Krebsbehandlungen zählt. Auch mehr und mehr gesetzliche Krankenkassen in Deutschland erkennen die Vorteile dieser schonenden und wirksamen Therapie. Auf Initiative eines großen Verbandes gesetzlicher Krankenversicherer wurden daher Gespräche aufgenommen, um gemeinschaftlich einen Versorgungsvertrag zu entwickeln. Der Entwurf verspricht eine Patienten- und Nutzenoptimierte Kooperation zu ermöglichen. Wir hoffen Sie bald weiter positiv informieren zu können.
<h3><br><strong>Fortschritte bei privaten Krankenversicherungen</strong></h3>

Auf Initiative eines großen privaten Krankenversicherers wurde jüngst ein Vertrag über die Kostenübernahme der Protonentherapie am RPTC abgeschlossen. Auch hier mit dem Ziel, schwierige Einzelfallprüfungen bezüglich der Kosten in eine geregelte Kostenübernahme zu überführen. Wir werden in Kürze gemeinsam mit der Versicherung berichten.]]></content:encoded>
			<category>RPTC - Erfahrungsberichte</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 13:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>VIERTELJAHRESBERICHT JULI 2011</title>
			<link>http://www.rptc.de/de/presse/pressemeldungen/news-detail/article/hoffnungen-und-grenzen-in-der-modernen-krebstherapie.html</link>
			<description>HOFFNUNGEN UND GRENZEN IN DER MODERNEN KREBSTHERAPIE
 
Die Odyssee, das Fegefeuer einer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>HOFFNUNGEN UND GRENZEN IN DER MODERNEN KREBSTHERAPIE</h1>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Die Odyssee, das Fegefeuer einer Patientin mit einem Ovarialkarzinom</h2>

Bei der 1952 geborenen Patientin G.H. war im Frühjahr 2006 ein Ovarialkarzinom diagnostiziert worden. 
<h3><br><b>Behandlung in einer Münchener Universitätsklinik und bei einem niedergelassenen Onkologen:</b></h3>

<b>April 2006</b> erweiterte Radikaloperation mit Eierstockentnahmen, Exzision von Leberherden und Destruktion von mesenterialen Absiedelungen. Der ausgedehnte Eingriff, der erschwert wurde durch eine vorbestehende Gebärmutterentfernung, wird trotz der festgestellten multiplen Aussiedelungen als „R0“, d.h. radikale, onkologisch komplette Operation eingestuft. Anschließend bis

<b>September 2006</b> sechs Zyklen Chemotherapie Carboplatin und Paclitaxel. Die Nebenwirkungen entsprechen der Intensität der Chemotherapie. Dennoch Rezidiv und

<b>November 2007</b> neuerliche Laparotomie mit Entnahme der Milz und von Zwerchfellteilen, einer ausgedehnten linksseitigen Dickdarmresektion und weiteren Entnahmen von Absiedelungsstellen. Die Operation blieb nicht komplikationsfrei:

<b>Dezember 2007</b> bei Leckbildung einer Darmnaht, Entfernung auch rechtsseitiger Dickdarmanteile. Die durch das Darmleck ausgelöste Bauchfellentzündung hatte sich auch in den rechten Oberschenkel ausgebreitet. Anschließend zeigte sich zudem eine Vereiterung im Bereich beider Lungen. 

<b>Januar 2008</b> endoskopische Spülbehandlung der Pleurampyeme beidseits. 

<b>Januar 2008</b> Weiterführung der schon während der Eingriffe eingeleiteten Chemotherapie, wiederum mit Carboplatin in sechs Zyklen vorgenommen. Im

<b>Februar 2008</b> endgültige operative Sanierung der Pleuraempyeme beidseits.<br /><br /><b>März 2008</b> Anlage einer Drainage wegen eines retroperitonealen Abszesses.

<b>Juli 2008</b> bei einem Rezidiv des retroperitonealen Abszesses, erneute Drainagenanlage.
Februar 2009 Relaparotomie zur endgültigen chirurgischen Abszesssanierung.

<b>Juli 2009</b> fanden sich jedoch Rezidive: Metastasen in der Leber. Die Reaktion war eine nunmehr erweiterte Chemotherapie bis November mit sechs Zyklen Carboplatin und jetzt neu dazu Gemzar (Gemcitabin). Auch diese Chemotherapie führte wie bereits vorher nur zu einem vorübergehenden Erfolg.&nbsp;

<b>Februar 2010</b> neuerliche Laparotomie, Gallenentfernung, Verwachsungslösung, Nachweis vitaler Tumorzellen trotz Chemotherapie, Dickdarmnachresektion bei Anastamosenrezidiv. Daher im

<b>September 2010</b> mehrere Zyklen mit einem neuen Chemotherapeutikum: Caelyx (liposomales Doxorubicin).

<b>März 2011</b> zeigt eine noch in der Universität durchgeführte Positronen-Emissions-Tomographie eine neu aufgetretene multilukoläre Lebermetastasierung mit Lymphknotenmetastasen in der Leberpforte (siehe <media 844 _blank>Abbildung 1a</media>). Gleichzeitig steigen die Tumormarker an. Ein Tumorkonsil ebenfalls an der Universität ergibt verständlicherweise die Nichtoperabilität dieses Befundes. Chirurgische Maßnahmen scheiden nunmehr endgültig aus. Auch radioonkologisch erscheint dort mit konventioneller röntgengestützter Strahlentherapie – aufgrund der durch die röntgentypische Streustrahlung unvermeidbaren Mitschädigung des verbleibenden gesunden Lebergewebes – der Befund nicht mehr behandelbar.
<h3><br><strong>Behandlung Rinecker Proton Therapy Center</strong></h3>

<b>Mai 2011</b> Protonentherapie. Eine Ganzkörper-Kernspintomographie (siehe<media 844 _blank> Abbildung 1b</media>) und Zielgebungs-Computertomographie im RPTC bestätigen die oben genannten Befunde. Die Therapieplanung mit Protonenscanning zeigt eine hinreichende Schonung des gesunden Lebergewebes mit dieser neuen Bestrahlungsmethode (siehe <media 845 _blank>Abbildung 2</media> und <media 846 _blank>Abbildung 3</media>). Von entscheidendem Vorteil ist auch, dass das Protonenscanning hier mittels Stereotaxie mit nur fünf Sitzungen mit 5 x 7 Gy (RBE) durchgeführt werden kann, sodass der Allgemeinzustand und neue Chemotherapiemöglichkeiten wenig beeinträchtigt werden. Die hohe bei Protonen-Scanning - wegen der Konzentration der Strahlung im Tumor - zulässige Tagesdosis ist es auch, die zudem zu einer hochwirksamen Tumor-Effektivdosis der kurzen Bestrahlung führt. Die Präzisionsbestrahlungen werden in Intubations-Apnoe-Technik (siehe <link 301 _blank>zweiter Jahresbericht im Internet, die neuesten Publikationen des RPTC, Artikel „Scanning proton beam radiotherapy under functional apnoe“)</link> vorgenommen, was durch vollständige Immobilisation der Leber gegenüber Atembewegungen eine optimale Umgebungsschonung sichert. Die Patientin übersteht die Behandlung gut.

Chirurgisch war bei der Patientin an der Universität mit hohem fachlichen Können alles, wirklich alles versucht worden, die Tumorvolumina zu verringern (sogenanntes Debulking). Die operativen Komplikationen ändern an dieser Leistung nichts; dass die Eingriffe überhaupt technisch durchführbar und überlebbar waren, stellt ein exzellentes&nbsp; Zeugnis aus. Chemotherapeutisch wurde ebenfalls der moderne Standard dieses Faches eingesetzt – mit den typischen Nebenwirkungen und dem typischen klinischen Verlauf: Verbleibende Tumorzellen mutieren, neue oder veränderte Onkogene werden aktiviert und Resistenzen auch gegen die wechselnden Chemotherapeutika immer wieder gebildet. Wie hätte die Wahrscheinlichkeit dieser Resistenzbildungen verringert werden können? Durch Reduktion der Zellzahlen in den Tumoren und ihren Absiedelungen. Dies war chirurgisch mit allen Mitteln versucht worden. So bleibt die Frage, ob ein früherer Einsatz des hochpräzisen lokalen Protonen-Scannings die Zahl der mutationsbereiten Tumorzellen weiter verringert hätte.

Die tapfere Patientin hat nach ihrer eigenen Meinung die schweren operativen Eingriffe und die ebenso schlimmen Nebenwirkungen der Chemotherapie gut überstanden und diese ihr geschenkte Lebenszeit sehr positiv gesehen. Wir wünschen Ihr weiterhin alles Gute und danken herzlich für die Möglichkeit, ihre Krankengeschichte zu publizieren.]]></content:encoded>
			<category>RPTC - Erfahrungsberichte</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 10:47:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Europas erstes klinisches Protonen-Krebstherapiezentrum seit zwei Jahren im Betrieb – deutliche Schonung des Patienten durch Verringerung der Strahlenbelastung im gesunden Gewebe</title>
			<link>http://www.rptc.de/de/presse/pressemeldungen/news-detail/article/-8bd2957b21.html</link>
			<description>Rinecker Proton Therapy Center schließt zweites Betriebsjahr erfolgreich ab
München, April 2011....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Rinecker Proton Therapy Center schließt zweites Betriebsjahr erfolgreich ab</h3>
München, April 2011. Das Rinecker Proton Therapy Center (RPTC) feiert sein zweijähriges Jubiläum im klinischen Betrieb. Es ist Europas erstes und nach wie vor einziges großes klinisch betriebenes Therapiezentrum zur Behandlung von Tumorerkrankungen, das die derzeit modernste Bestrahlungstechnologie verwendet: Hochpräzises Protonen-Scanning. 

Bis März 2011 wurden 511 Patienten aus 32 verschiedenen Nationen mit 75 verschiedenen Tumorentitäten behandelt. Dafür wurden 9887 Einzelsitzungen durchgeführt. In den USA wird die Technologie seit 1991 verwendet und kommt derzeit in 14 Zentren erfolgreich zum Einsatz.

„Wie bei jedem Technologiesprung haben wir auch im Fall des ersten europäischen Protonen-Therapiezentrums neue Dimensionen in der Behandlung erschlossen und dabei große Widerstände überwunden. Wir sind stolz auf dieses Leuchtturmprojekt der deutschen Medizin und sind zuversichtlich, die Aufbauarbeit im Sinne der Patienten erfolgreich fortzusetzen&quot;, kommentiert der Aufsichtsratsvorsitzende der Bertreibergesellschaft PROHEALTH AG, PD Dr. med. Hans Rinecker.

Erste Ergebnisse und Erfolge insbesondere im Hinblick auf die Behandlung von Prostatatumoren sind im zweiten Jahresbericht auf der Internetseite <link http://www.rptc.de _blank>www.rptc.de</link> unter <link de/infobereich/aktuelle-meldungen/erfahrungsberichte/news-detail/article/rinecker-proton-therapy-center-zweiter-jahresbericht-establishing-proton-cancer-therapy-in-europe.html _blank>Erfahrungsberichte</link> abrufbar. 

Die Protonentherapie bietet dem Patienten eine deutliche Verringerung der Strahlenbelastung des gesunden Gewebes und ist damit wesentlich schonender. Im Gegensatz zur herkömmlichen Bestrahlung mit Röntgen kann die Strahlendosis bei der optimierten Protonenbestrahlung im gesunden Umgebungsgewebe auf 20% bis 36% gesenkt werden. Und das bei besserer Dosiskonzentration im Tumor, wie dies bereits an den über 500 in München behandelten Fällen gezeigt werden konnte. Die vielfältigen strahleninduzierten Umgebungsschäden sowie die Gesamtschädigung des Organismus mit teilweise schwerwiegenden Folgen werden bei der Protonenbestrahlung somit deutlich minimiert.

Im Dezember 2010 ging der letzte der vier großen Behandlungsplätze (Gantries) in Betrieb. Als weltweit einziges Therapiezentrum verfügt das RPTC damit über vier Gantries, welche es ermöglichen, den Protonenstrahl aus nahezu allen Richtungen mit höchster Präzision auf den Tumor zu lenken. Der fünfte Therapieplatz, der sogenannte „Fixed-Beam-Raum&quot;, wird noch im Verlauf des Jahres 2011 zur Behandlung von Augen- und speziellen Kopftumoren für die klinische Anwendung zur Verfügung stehen. Zudem werden technische Optimierungen in den Bereichen Bedienbarkeit und Anlagenschnelligkeit in den kommenden Monaten vorgenommen.

Die Investitionen für die Gebäude (Klinik und Gästehaus), für das Zyklotron (Strahlenquelle), die Strahlenaufbereitung und die zentrale Software umfassen seit Beginn der Projektplanungen im Jahr 1999 rund 150 Millionen Euro. Derzeit sind rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am RPTC beschäftigt, vor allem Radioonkologen, Medizinphysiker / innen und Technische Assistenten / tinnen.

<h4>Homepage: <link http://www.rptc.de>www.rptc.de</link></h4>
<h4></h4>

<h4>Pressekontakt:</h4>

Dr.Walter Glogauer 
Glogauer &amp; Co.Communications 
08806-958864-0<br /><br />
<h4>Kontakt:</h4>

RINECKER PROTON THERAPY CENTER<br />Schäftlarnstraße 133<br />81371 München<br />Deutschland<br />Telefon: +49 (0) 89 66068-0]]></content:encoded>
			<category>RPTC - Pressemeldungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 15:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>RINECKER PROTON THERAPY CENTER ZWEITER JAHRESBERICHT ESTABLISHING PROTON CANCER THERAPY IN EUROPE</title>
			<link>http://www.rptc.de/de/presse/pressemeldungen/news-detail/article/rinecker-proton-therapy-center-zweiter-jahresbericht-establishing-proton-cancer-therapy-in-europe.html</link>
			<description> Hier geht es zum Bericht </description>
			<content:encoded><![CDATA[
<media 776>Download | PDF 13 MB</media>

]]></content:encoded>
			<category>RPTC - Erfahrungsberichte</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 10:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>IST DIE RÖNTGENBESTRAHLUNG IN DEUTSCHLAND NOCH LEGAL?</title>
			<link>http://www.rptc.de/de/presse/pressemeldungen/news-detail/article/ist-die-roentgenbestrahlung-in-deutschland-noch-legal.html</link>
			<description>Gutachten Prof. Dr. Kuchler, Anwaltssozietät Clifford Chance

</description>
			<content:encoded><![CDATA[<media 624 _blank download>Gutachten Prof. Dr. Kuchler, Anwaltssozietät Clifford Chance</media>

]]></content:encoded>
			<category>RPTC - News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 15:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Strahlenbelastung bei Krebsbestrahlung mit Röntgenstrahlen: Bei bis zu 200.000 Patienten im Jahr verletzten Ärzte möglicherweise ihre Aufklärungspflicht –</title>
			<link>http://www.rptc.de/de/presse/pressemeldungen/news-detail/article/strahlenbelastung-bei-krebsbestrahlung-mit-roentgenstrahlen-bei-bis-zu-200000-patienten-im-jahr-ve.html</link>
			<description>strafrechtliche Verantwortung wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgrund Nichtberücksichtigung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>strafrechtliche Verantwortung wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgrund Nichtberücksichtigung neuer Behandlungsmethoden?</h2>

Jährlich erkranken rund 460.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs. Bei etwa der Hälfte von Ihnen entscheiden die behandelnden Ärzte als Therapie auf eine Behandlung mit ionisierenden Röntgenstrahlen. Solche Behandlungen und die dabei erstellten Bestrahlungspläne sind gesetzlich streng geregelt und unterliegen der Strahlenschutzverordnung, die eine Verpflichtung zur Minimierung der Strahlenbelastung auch bei Heilbehandlungen zwingend vorschreibt. Neu verfügbare Therapieformen wie die Protonentherapie verringern – bei mindestens gleicher Heilwirkung – die Strahlenbelastung im gesunden Gewebe auf unter ein Drittel. Wie ein neues Rechtsgutachten der internationalen Anwaltssozietät Clifford Chance nun feststellt, ist durch die behördliche Genehmigung dieser neuen Behandlungsmethode die ärztliche Verpflichtung entstanden, die Patienten vor einer Strahlenbehandlung in jedem Fall über die neuen Alternativen aufzuklären. Darüber hinaus stellt das Gutachten fest, dass eine herkömmliche Röntgenbehandlung nicht mehr eingeleitet werden darf, wenn eine Protonentherapie verfügbar ist, weil diese bei zumindest gleichem therapeutischen Nutzen eine geringere Strahlenexposition im Gesunden sichert. Nach ständiger Rechtsprechung muss ein Heileingriff, um gerechtfertigt zu sein, nach den Regeln der ärztlichen Verpflichtung zur bestmöglichen Behandlung („lege artis“) erfolgen. Verstöße gegen diese Voraussetzung begründen unter Umständen die Strafbarkeit des behandelnden Arztes wegen fahrlässiger Körperverletzung. &nbsp;
<br />Aufgrund der größeren Schonung der Patienten und der höheren dreidimensionalen Zielgenauigkeit wird die Protonentherapie seit Jahrzehnten in den USA und Japan erfolgreich bei Krebstumoren durchgeführt. Seit nunmehr über einem Jahr steht auch in Europa das erste klinisch betriebene Protonen-Therapiezentrum für die Patienten offen: Das Rinecker Proton Therapy Center (RPTC) in München. Eine ähnliche, aber experimentelle Einrichtung besteht seit kurzem auch in Heidelberg am dortigen Universitätsklinikum.
<h2></h2>
<h2>Protonen-Therapie durch Länderpolitik zusätzlich behindert: Baden-Württemberg zahlt, Bayern verhindert - Behandlungsausfälle mit ersten Todesfolgen</h2>
<br />Die Bezahlung dieser Krebs-Behandlung durch die gesetzlichen Krankenkassen ist seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2007 (§ 116 b SGB V) bundeseinheitlich geregelt – dennoch gibt es eklatante Unterschiede bei der Umsetzung dieser bundeseinheitlichen Regelung auf Länderebene. Die zuständigen Ministerien in Bayern und Baden-Württemberg entscheiden völlig unterschiedlich. Dies hat enorme Auswirkungen auf Patienten. Den Betroffenen wird von einigen gesetzlichen Krankenkassen mitgeteilt, sie würden nur eine Therapie in der Parallelanlage in Heidelberg im Hinblick auf die nur dort erteilte Bestimmung nach § 116 b SGB V bezahlt bekommen, nicht aber im Rinecker Proton Therapy Center (RPTC) in München. Wegen der geringen Kapazität und des eingeschränkten Behandlungsspektrums der Anlage in Heidelberg, die zudem Forschungszwecken dient, bekommen die Patienten dort in der Regel keinen oder keinen zeitnahen Termin für die Behandlung ihrer akut lebensbedrohlichen Erkrankung. Die Patienten werden durch diese Verkettung unbehandelt ihrem fatalen Krankheitsverlauf überlassen. Das RPTC könnte diese Patienten sofort bestrahlen. 
<br />Diese Situation ist begründet in einer willkürlichen Drei-Klassen-Medizin in Bayern: (1) Privatpatienten, (2) Patienten von gesetzlichen Krankenkassen mit Versorgungsverträgen mit dem RPTC von vor der Gesetzesänderung 2007 (z.B. AOK, viele BKKen u. a.) und (3) Patienten von (nicht vertragsgebundenen) gesetzlichen Krankenkassen, die auf die Bestimmung nach § 116 b SGB V dringend warten, aber diese nicht mehr erleben.
<br />Die zögerliche Haltung des Ministeriums ist im Sinne der Patienten als völlig unverständlich einzustufen. Sämtliche Leistungsnachweise und Genehmigungen für das RPTC sind vorhanden. Der Leistungserbringer am RPTC ist zudem bereits in den Krankenhausplan des Freistaates Bayern für die stationäre Strahlentherapie (in Form der Protonentherapie) aufgenommen. Gerade bei lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Krebs besteht also kein Grund, von der gesetzlich vorgesehenen Möglichkeit einer Bestimmung gemäß § 116b SGB V auch für die in der Regel ambulante Protonenbestrahlung abzusehen. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Krankenkasse und der Wohnsitz darf nicht zu einem Unterscheidungskriterium bei einer Frage von Leben und Tod werden. Das Bayerische Gesundheitsministerium ist dringend aufgefordert, die Bestimmung nach § 116 b SGB V zu erteilen.
<br /><b>Ein Beispiel:</b> <i>Patientin H., geboren 1939, entdifferenziertes retroperitoneales Sarkom, intraabdominell ausgedehnt, lokal fortgeschritten, keine Fernmetastasen. Vorbestrahlung mit Röntgen 2007, erfolglos. Chemotherapie 2009 erfolglos. Röntgenbestrahlung wegen der Vorbelastung nicht wiederholbar. Operative Revision nicht erfolgversprechend. „Die Krankenkasse Barmer GEK hat uns an die Uniklinik Heidelberg verwiesen, wo die Kosten zu 100% durch diese übernommen würden.“ (Nach Darstellung der Homepage des Ionentherapie Center Heidelberg wird diese Tumorart derzeit dort nicht behandelt.)</i>
<br />NACH EINEM HALBEN JAHR HIN UND HER IST DIE PATIENTIN WEGEN DES TUMORWACHSTUMS AUCH AM RPTC NICHT MEHR BEHANDELBAR UND ANFANG DEZEMBER VERSTORBEN.

<media 624 _blank download>RECHTSGUTACHTEN Prof. Dr. Kuchler, Anwaltssozietät Clifford Chance</media>]]></content:encoded>
			<category>RPTC - Pressemeldungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 17:51:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>VIERTELJAHRESBERICHT DEZEMBER ´10</title>
			<link>http://www.rptc.de/de/presse/pressemeldungen/news-detail/article/vierteljahresbericht-dezember-10.html</link>
			<description>ZUM ABSCHLUSS DES ZWEITEN BETRIEBSJAHRES DES RINECKER PROTON THERAPY CENTER MÜNCHEN 
2010 – Unser...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>ZUM ABSCHLUSS DES ZWEITEN BETRIEBSJAHRES DES RINECKER PROTON THERAPY CENTER MÜNCHEN </h1>
<h2>2010 – Unser zweites Jahr</h2>

<h3><b><link 287>Hier geht es zum Bericht</link></b></h3>
<h1></h1>
<h1></h1>
<h1>AM RPTC BEHANDELTE TUMORE </h1>
<h2>Unten stehend finden Sie eine Aufstellung aller von März 2009 bis Dezember 2010 behandelten Tumore.</h2>

<h3><media 595 _blank download><b>Bitte informieren Sie sich hier</b></media></h3>

]]></content:encoded>
			<category>RPTC - Erfahrungsberichte</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 19:02:00 +0100</pubDate>
			
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